ÜBER MICH

Eine Zusammenfassung meines Lebens

Am 24. Januar 1967 erblickte ich im beschaulichen Kleinstädtchen Wriezen, welches sich auch heute noch in der Altmark befindet, das Licht der Welt.

Bis zu meinem sechsten Lebensjahr, ließ sich mein kindliches Gemüt von der herb- romantischen Landschaft des Oderbruch ´s prägen.

 

1973 holte mich der Ernst des Lebens nach Mecklenburg und schulte mich dort in Parchim ein, einer Kleinstadt südöstlich von Schwerin. Hier verbrachte ich eine herrliche Kinderzeit bis 1979, als ich abermals den Wohnort wechselte. Seitdem lebe ich dort, wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, inmitten von Feldern und Wäldern in Nesow. Die Nähe zur Natur und das bäuerliche Flair des Elternhauses setzten sich in mir fest und in Verbindung mit meiner Sensibilität, begann ich erstmals zu schreiben. Zunächst nur für mich…

In der POS „ Käthe Kollwitz „ in Rehna, die ich 1983 beendete, wurden meine Texte und Aufsätze bevorzugt vorgelesen und waren eine willkommene Abwechslung bei meinen Klassenkameraden. Wobei das Genre  „Fantasie“ auch damals schon überwog. Ich ließ mich dann zum Landmaschinen und Traktorenschlosser

ausbilden, um dann von 1986 bis 1989 von den Grenztruppen der DDR eingezogen zu werden.

 

Ich versah dort meinen Dienst entlang der Elbe , von Dömitz bis hinauf nach Boizenburg und lernte auch diesen schönen Landstrich schätzen. Da ja niemand hier hereinkam,  gab es so viel unberührte Natur wie sonst nur selten . Auch dieses blieb  in meinem poetischen Herzen und wollte nie wieder gehen.

Meine Kameraden bekamen rasch mit, dass ich ein motivierter Schreiber war und so begann ich ihnen zuliebe eine Geschichte zu schreiben, die jeden Tag fortgeführt wurde. Jeden Abend zum Zapfenstreich las ich ihnen vor und freute mich , dass ich hier ein so aufmerksames Publikum gefunden hatte. Auch nahm ich erstmals Kontakt zum Schriftstellerverband der DDR auf.

Leider verlor sich alles in den Wirren der Wendezeit, meine Kontakte und auch das erste Manuskript, das ja noch nirgends gespeichert war.

 

Als Feldwebel wurde ich ehrenhaft entlassen und es wurde erst einmal still um meine Schreiberei, aber immer hatte ich sie dabei und speicherte vieles in meinem Kopf. Von 1989 bis 1991 arbeitete ich als Mechaniker in einer Entsorgungsfirma um dann meine schlosserischen Fähigkeiten in einer Verpackungsfirma in Lübeck unter Beweis zu stellen. Dort war ich als Betriebsschlosser und Maschinenführer angestellt.

Leider hatte die Firma interne Probleme und ich musste mir einen neuen Brötchengeber suchen.

 

Meine Liebe zur Natur und weil ich dort auch kreativ sein konnte, führte mich in eine Gartenbaufirma nach Schmilau bei Ratzeburg, wo ich bis heute als Gartengestalter tätig bin.

 

Einige Schicksalsschläge , sowie mein sensibles Gemüt, brachten mich dann endlich wieder dazu, die sprichwörtliche Feder zu ergreifen und das zu tun was ich will und kann … schreiben , dichten und denken.

 

2014 erschien dann die Erstausgabe meines Gedichtbandes „ Des Gedankens Eile „ bei Amazon. Im selben  Jahr fand in Essen die Buchmesse statt . Dort gründete sich die Künstlergruppe „ 14 Zoll „  bestehend aus acht freischaffenden Autoren , deren Mitglied ich bin .

Unter anderem entstand aus dieser Verbindung die Anthologie „ acht bar“ in der ich mit zwanzig meiner Werke vertreten bin .

Weiterhin kann man mein Gedicht „ Gestohlen „ in der 2014 – er Ausgabe der  „ Frankfurter Bibliothek des Zeitgenössischen Gedichts finden.

Viele meiner Werke sind zu lesen in verschiedenen Anthologien und Schreiberportalen und nicht zuletzt in Zeitschriften und Broschüren .

 

Seit 2017 erstelle ich gern Auftragsgedichte,  Geschichten und Texte.

MEINE WERKE

Eine Auswahl von meinen bisher geschriebenen Texten

Grüne Jacken lügen nicht

Grüne Jacken lügen nicht     Es war Heiligabend, so wie viele heilige Abende davor, die ich allein verbrachte. Mein dreiviertel leerer Freund Jonny Walker lächelte mich süffisant an, als wolle er sagen : Komm lass uns besinnlich sein, alle Jahre wieder. Zum Dank und weil ich immer auf seine Hilfe hoffen durfte, leerte ich…

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Abschied

Abschied   Himmel stak auf Tannenspitzen, in grauen Fetzen fiel der Tag, durch der Wipfel offene Ritzen, bis er müd am Boden lag. Und er schlang sich um die Stunden, die die Wahrheit uns noch ließ, an ihrem Ende blieben Wunden, deren tiefste Sehnsucht hieß …

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Ode

Ode   Der Himmel hat heut Konkurrenz, Du trägst ein neues Kleid, dass meine kleine Dekadenz sich sehr darüber freut. Azurn umschmeichelt’s Deinen Teint und fließt von schönen Hüften, es rauscht den weiblichen Refrain, gestärkt von süßen Düften. Doch jedes Kleid ist Hülle nur, das Schöne steckt darinnen, denn was in meine Seele fuhr, dürft‘…

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