MEINE WERKE

Eine Auswahl von meinen bisher geschriebenen Texten

Sie finden hier meine zuletzt veröffentlichten Artikel

John Flowrew- Die Jagd

John Flowrew- Die Jagd   John saß geduckt unter einer schneebedeckten, vom ewigen Wind gebeugten und weit zurückgebliebenen  Kiefer. Er hatte den Kragen seiner gefütterten Wachsjacke bis zu den Ohren hochgeschlagen so dass sein mausgrauer Vollbart in der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, über den Kragen quoll und ihm fast die Sicht nahm. Er tat es nicht…

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Nur Nebel graut

Nur Nebel graut     Ganz still, ganz leise, des Herbsttags Weise, kein Licht, kein Laut, nur Nebel graut.   Ganz klein, allein, ein Menschelein, im Dunst , im Dunst, in Nebels Brunst.   So kalt, so schwer, so trüb und leer, kein Licht, kein Laut, nur Nebel graut …

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Lebensschlüssel

Lebensschlüssel   Was weiß die Flieg´ von Weltenwehen, auf des Rindes Exkrement, sie kann nur bis zum Rüssel sehen und mag was sie erkennt.   In Genügsamkeit und Stagnation, liegt wohl der Lebensschlüssel, Zufriedenheit ist hoher Lohn, der Mensch hat keinen Rüssel …

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Neptuns Wille

Neptuns Wille Runzelige Wellenstirn auf des Fluß´s Gewässer an seiner Furt ein krankes Hirn, hält in der Hand ein Messer.   Ein junges Ding am Boden liegt, die Kleider wüst zerfetzt, der Tod sich fordernd an sie schmiegt, ihr Blick ist wild entsetzt.   Eines Menschen Aug sie sucht, In ihrer letzten Stund, doch über…

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Mottenmann

  Mottenmann     Aus einer Welt ganz nah bei mir, hinter Fensters Scheibe, taucht´ aus dem Dunkel auf ,ein Tier, mit flatterhaftem Leibe.   Sein Schöpfer gab ihm Unverzicht, mit auf den Weg ins Leben, Es gieret ständig hin zum Licht, unbändiges Bestreben.   So sah ich durch den Mottenmann, ein Gleichnis sich erbauen,…

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Der Bettler

Der Bettler   Die Liebe hat sich abgekehrt, mit Augen, kalt und leer, sie hat ihm ihre Tür verwehrt, draus fällt kein Licht mehr her. Die Liebe hat das Paradies und lässt nicht jeden rein, dem Bettler, den sie draußen ließ, muss es die Hölle sein. Dort steht er vor der hohen Tür, gebeugt von…

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Das Bäumelein

Das Bäumelein   Einsam wächst ein Bäumelein aus des Herzens Träumelein, wächst seit Jahr und Tagen, möchte Wurzeln schlagen. Einstens wuchs ein Bäumelein hinein in dieses Träumelein, wollt‘ sich nicht mehr plagen, nach ach, so vielen Tagen. Doch der Herzen Träumelein löst‘ sich auf wie Schäumelein, konnt‘ nicht Früchte tragen, nach ach, so wenig Tagen.…

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