GEDICHTE

Eine Auswahl meiner Gedichte

Buntes Land

Buntes Land   Buntes Land – auf Blätterwegen, wag ich‘ s kaum den Fuß zu legen, will doch kurz nur hier verweilen, fange Dich mit meinen Zeilen. Grün und gelb und rot und grau, Herbsttheaters grosse Schau, bietet mit die Rundkulisse, nichts, was ich im Saal vermisse. Himmelsgeige einz’ges Lied, füget sich zu Herbstes Fried‘,…

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Mauerblümchen

Mauerblümchen   Unscheinbar und kaum zu sehen, drückt sich´s in die Ecke, wollte schon vorüber gehen, an ihrem grauen Verstecke. Doch ihr Dasein ließ mich halten, mein Blick hatt´sie erhascht, in einer dieser Mauerspalten hat sie mich überrascht. Ihr falbes Köpfchen, staubbeleckt, ließ sie dürstend hängen, durch Spinnenfäden, zugedeckt, musste sie sich drängen. In der…

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Der Eichenbaum

Der Eichenbaum   Auf der Wiese grünem Flor, wächst ein Eichenbaum empor, mit bemooster rauer Rinde, kannte ich ihn schon als Kinde. in der samtenen Natur, steht er dort, ganz holzig stur, seine Krone die ist mächtig und er schüttelt sie bedächtig. wenn die Winde sie zerzausen, die äonisch ihn umbrausen, Wurzeln in die Erd´sich…

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Mit Dir

Mit Dir   Unsere Liebe ist so jung, wie die Morgendämmerung und ich wünsche sie wird alt, wie ein alter Märchenwald, dessen  Blätter leise rauschen, und zärtliche Gedanken tauschen.   Wenn dann einst mein Blättlein fällt und wechselt in die and ´re Welt, dann will ich sagen, es war schön, mit Dir diesen Weg zu…

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Glühwürmchen Liebe

Glühwürmchen Liebe   Glühwürmchen du heller Geist, wie du durch die Nächte reist, stets geputzt ist die Laterne denn du leuchtest flink und gerne.   Mit feinem Sinn, du luminierst, damit den Weg du nicht verlierst, nächtens auf dem Weg nach Haus, wo glühend kommt die Würmin raus.   Lange schon sieht sie dich blinken,…

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Spätsommermorgen

Spätsommermorgen   Rot rollender Morgen über des Waldes Grat, ahnungsvoller Wind in schaudernden Blättern, noch unbemalt in staubigem Grün rauschen sie Abschiedsmelodien, Felder, beraubt ihrer Fülle , warten karg, Kraniche majästieren, bereit dem Sommer zu folgen, trompetend grüßen sie die Ewigkeit und ich wünsche mir Flügel…  

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Früher Schein

Früher Schein   In Baldurens frühem Scheine, erwacht voll Wonne die Natur, der Winter flieht ins Seine, es taktet froh die Lebensuhr.   Hoffnung schwebt im Morgenlicht, das in Erwartung sich ergießt, damit der Bann des alten bricht und frei der Strom des Lebens fließt.   Es spiegeln sich Äonen und Knospen treibt manch´ Herz,…

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Wunder im Herbst

Wunder im Herbst   Es spielt der Wind in bunten Zweigen, die sich scheu dem Herbste neigen, er rüttelt hier, er schüttelt da, Eicheln fallen ,fallera.   Es weht das Blatt vom hohen Baum, in seinen bunten Lebensraum, es wehet hier , es wehet da, Kastanienblätter , kaskada.   Welch ein Wunder in der Mark,…

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Frühling

Frühling   Frohe Zeichen trägt die Luft, die schwanger ist mit frischem Duft, im neuen treibt das Alte fort und bleibet an vergangenem Ort.   Aurorisch spendet Sonne Kraft, Freude grünet zauberhaft, warme Wellen bringen Licht, das in offene Herzen bricht.   Graue Wesen werden bunt, denn die Wahrheit trägt sich kund, im neuen treibt…

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November

November   Im tiefen Wald das Leben sinkt, Aus Bäumen alt und weise, Die Ewigkeit im Nebel schwingt, Novembers Art und Weise.   Der Wind zauset die Eichen leer, Die seiner Rauheit drohen Und ist nun aller Blätter Herr, Die seiner Wildheit flohen.   Es wächst noch mancher grüner Spross, Durch dunkles Moderblatt, November webt…

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Mein schönes Land

Mein schönes Land   Die Sonne lugt durch dürre Zweige, Morgennebel geht zur Neige, der Specht ertönt aus hohem Holz, Mecklenburg, Du machst mich stolz.   Ein Rabe kolkt Monotonie, doch tausend Stimmen brechen sie, es konzertet nah und fern, Mecklenburg, ich hab Dich gern.   Buschwindröschen säumen Wege, auf denen ich die Sinne pflege,…

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Küstenwind

Küstenwind   Küstenwind hab ich gespürt, am weißen Ostseestrande, wild hat er mein Herz berührt, mit frischem salz ´gem Bande.   Mein Blick folgt ´ihm zum Horizont, mit Tränen die er trieb, ach hätte fliegen doch gekonnt, der ich im Sande blieb.

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Mecklenburger Herbst

Mecklenburger Herbst   Mecklenburg, mein herbstlich ´ Land , bindest mich mit buntem Band, in den Auen und Alleen, an den Flüssen und den Seen.   Kühler weht es durch die Wälder, überschaubar sind die Felder und des Forstes Stämme blitzen, durch die windgefegten Ritzen.   Eicheln fallen auf stille Wege und Gedanken die ich…

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Mecklenburger Land

Mecklenburger Land   Wo Land und Himmel einig werden, …der Schäfer hütet seine Herden, Alleen die alten Straßen säumen und man kann an Seen träumen.   Wo der Fuchs dem Has´ sagt ,, Gute Nacht” und Wälder stehen in dunkler Pracht, die Ostsee ruft mal still, mal laut, denn sie ist des Windes Braut,  …

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Dracul

Dracul   Finster ist ´s , der Tag ist fort, mein totes Herz erweckt, erhebe mich aus eich´nem Hort, die Nacht ist unbefleckt.   Einsam kalt und widerlich, allein für mich gebannt, mir Sehnsucht durch die Schwingen strich, im Flug durchs kalte Land.   Jahrhunderte bin ich nicht tot doch lebe ich auch nicht, in…

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Höllenspiel

Höllenspiel   Gestern, auf dem Weg nach Haus, es war schon spät und dunkel, es jagte schon die Fledermaus, im fehl´nden Stern´gefunkel.   Ich sah die Hand vor Augen nicht, nahm doch den Pfad durchs Moor, an seinen Rändern tanzte Licht, ich sah es nie zuvor.   Nebelwische dümpelten, durch Bäume wie Gestalten, Äste knöchern…

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Seelenpein

Seelenpein   Still im Dunkel, Blass Gesicht, weißer als das Mondenlicht, ohne Körper, sphärisch fein, schwebt es über Grab Gebein.   Und es trägt der Mondenschein, ganz allein die Seelenpein, eines Wesens wag´ hervor, dass dereinst dem Bösen schwor.   Ich gebe mich mit allem hin erfüll mir nur den einz ´gen Sinn, schenk SIE…

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Der Wanderer

Der Wanderer   Der volle Mond den Himmel füllt, Die Sterne flimmern kalt, Ein lauer Wind zum Sturme schwillt, Unbändig rauscht der Wald.   Ein Wandersmann den Waldweg geht, Den Kragen hochgeknöpft, Die Hand am Hut das der nicht weht, Er wirkt doch sehr erschöpft.   Es geht schon zu auf Mitternacht, Der Wein ließ…

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Was wäre

Was wäre   Der Abendwind streicht durch die Äste, der Tag- er atmet aus, Nebel steigt, verschlingt  die Reste, ein Käuzchen streift um´s stille Haus.   Ich  tauche ein in die Kulisse, die lange schon mein Credo ist, genieß die melancholischen  Genüsse auch wenn es mir das Herz zerfrisst.   Im kühlen Wind das Astwerk…

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