MEINE WERKE

Eine Auswahl von meinen bisher geschriebenen Texten

Sie finden hier meine zuletzt veröffentlichten Artikel

Abschied

Abschied   Himmel stak auf Tannenspitzen, in grauen Fetzen fiel der Tag, durch der Wipfel offene Ritzen, bis er müd am Boden lag. Und er schlang sich um die Stunden, die die Wahrheit uns noch ließ, an ihrem Ende blieben Wunden, deren tiefste Sehnsucht hieß …

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Ode

Ode   Der Himmel hat heut Konkurrenz, Du trägst ein neues Kleid, dass meine kleine Dekadenz sich sehr darüber freut. Azurn umschmeichelt’s Deinen Teint und fließt von schönen Hüften, es rauscht den weiblichen Refrain, gestärkt von süßen Düften. Doch jedes Kleid ist Hülle nur, das Schöne steckt darinnen, denn was in meine Seele fuhr, dürft‘…

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Ich will

Ich will   Ich will dich sehen und dich riechen mit dir gehen nicht mehr siechen.   Nicht mehr leiden sondern finden an dir weiden und mich binden.   Mich berauschen und viel geben will dir lauschen mit dir leben…

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Mein Freund

Mein Freund     Ein Freund warst du mir immer in meines Lebens Wirren in brauner Augen Schimmer kann Dankbarkeit nicht irren.   Du bist so grenzenlos loyal und würdest mich nie lassen in Freude und bei Qual niemals wie andere hassen.   Du bist so lange schon konstant und treu zu jeder Stund du…

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Es steht der Mond

Es steht der Mond   Es steht der Mond am Himmel still, Wehmut im Gesicht, als ob er mir was sagen will, stumm mit seinem Licht.   Seit Anbeginn ist er verdammt, zu sehen der Sehnsucht Leid, zu sehen wie manch Herz verbrannt´, in der Einsamkeit.   Nun mein Freund, siehst Du auch mich, jetzt…

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Der Stein

  Der Stein   Ich liebte einmal ein Mädchen das liebte anfangs auch mich dann drehte das Schicksal am Rädchen und ihre Liebe verblich.   Warum drehte das Schicksal nur eines warum drehte es nicht für mich die Antwort ist die eines Steines der in ihr Herz heimlich schlich …

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Ich

                                        Ich     Ich selbst weiß nicht, wer ich bin, woher ich komme, wer meine Eltern sind und meine Geschwister. Man fand mich eines Tages nackt am Waldrand, ohne Sprache und ohne Erinnerung an etwas. Doch das ist lange her … Wer mich kennt, der weiß auch von meinem Hang zum Mystischen, Okkulten und…

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Dein Gedicht

Dein Gedicht   Ich schreib dir dein Gedicht in der Abenddämmerung mit all seinem Gewicht und das Licht darin ist jung.   Ich wünschte es wird heller weil die Tage dunkel sind dass die Erde sich dreht schneller wenn ein Licht das andere findt ´.   Ich schreib dir dein Gedicht weil du darin lesen…

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Salix

Salix   Salix, Du mit langen Armen, so traurig dort am Teich im Garten, es scheint als forderst Du Erbarmen, kannst die Sonne kaum erwarten.   Warum erkannt ich früher nicht, als Bub in Deinen Zweigen, die Natur so wahr und schlicht, sich Deiner Mutter neigen.   So wuchs die Demut mit den Jahren, in…

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Herbstgang

Herbstgang   Ich geh in meinem Wald Eicheln fallen…es ist kalt Winter steht schon vor der Tür doch ich geh allein mit mir.   Und ich ging schon so oft hier und ich ging auch schon mit dir in den kalten Eichenwald durch den so oft Sehnsucht hallt.   Nur die Einsamkeit bleibt treu und…

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Babuschka

Babuschka Ihre Hütte ist schief im fernen Ural und ihre Falten sind tief nach vieler Jahr Zahl.   Tascha wurde sie einst genannt doch lange ist´s her sie hat nie viel gekannt.   Sie melkt ihre Kühe und hütet die Zieg´ sie hat ihre Mühe Igor blieb im Krieg.   In gebirgiger Ferne   die…

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Nur Nebel graut

Nur Nebel graut     Ganz still, ganz leise, des Herbsttags Weise, kein Licht, kein Laut, nur Nebel graut.   Ganz klein, allein, ein Menschelein, im Dunst , im Dunst, in Nebels Brunst.   So kalt, so schwer, so trüb und leer, kein Licht, kein Laut, nur Nebel graut …

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Lebensschlüssel

Lebensschlüssel   Was weiß die Flieg´ von Weltenwehen, auf des Rindes Exkrement, sie kann nur bis zum Rüssel sehen und mag was sie erkennt.   In Genügsamkeit und Stagnation, liegt wohl der Lebensschlüssel, Zufriedenheit ist hoher Lohn, der Mensch hat keinen Rüssel …

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Neptuns Wille

Neptuns Wille Runzelige Wellenstirn auf des Fluß´s Gewässer an seiner Furt ein krankes Hirn, hält in der Hand ein Messer.   Ein junges Ding am Boden liegt, die Kleider wüst zerfetzt, der Tod sich fordernd an sie schmiegt, ihr Blick ist wild entsetzt.   Eines Menschen Aug sie sucht, In ihrer letzten Stund, doch über…

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Mottenmann

  Mottenmann     Aus einer Welt ganz nah bei mir, hinter Fensters Scheibe, taucht´ aus dem Dunkel auf ,ein Tier, mit flatterhaftem Leibe.   Sein Schöpfer gab ihm Unverzicht, mit auf den Weg ins Leben, Es gieret ständig hin zum Licht, unbändiges Bestreben.   So sah ich durch den Mottenmann, ein Gleichnis sich erbauen,…

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Der Bettler

Der Bettler   Die Liebe hat sich abgekehrt, mit Augen, kalt und leer, sie hat ihm ihre Tür verwehrt, draus fällt kein Licht mehr her. Die Liebe hat das Paradies und lässt nicht jeden rein, dem Bettler, den sie draußen ließ, muss es die Hölle sein. Dort steht er vor der hohen Tür, gebeugt von…

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Das Bäumelein

Das Bäumelein   Einsam wächst ein Bäumelein aus des Herzens Träumelein, wächst seit Jahr und Tagen, möchte Wurzeln schlagen. Einstens wuchs ein Bäumelein hinein in dieses Träumelein, wollt‘ sich nicht mehr plagen, nach ach, so vielen Tagen. Doch der Herzen Träumelein löst‘ sich auf wie Schäumelein, konnt‘ nicht Früchte tragen, nach ach, so wenig Tagen.…

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Buntes Land

Buntes Land   Buntes Land – auf Blätterwegen, wag ich‘ s kaum den Fuß zu legen, will doch kurz nur hier verweilen, fange Dich mit meinen Zeilen. Grün und gelb und rot und grau, Herbsttheaters grosse Schau, bietet mit die Rundkulisse, nichts, was ich im Saal vermisse. Himmelsgeige einz’ges Lied, füget sich zu Herbstes Fried‘,…

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