MEINE WERKE

Eine Auswahl von meinen bisher geschriebenen Texten

Sie finden hier meine zuletzt veröffentlichten Artikel

Abschied

Abschied   Himmel stak auf Tannenspitzen, in grauen Fetzen fiel der Tag, durch der Wipfel offene Ritzen, bis er müd am Boden lag. Und er schlang sich um die Stunden, die die Wahrheit uns noch ließ, an ihrem Ende blieben Wunden, deren tiefste Sehnsucht hieß …

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Ode

Ode   Der Himmel hat heut Konkurrenz, Du trägst ein neues Kleid, dass meine kleine Dekadenz sich sehr darüber freut. Azurn umschmeichelt’s Deinen Teint und fließt von schönen Hüften, es rauscht den weiblichen Refrain, gestärkt von süßen Düften. Doch jedes Kleid ist Hülle nur, das Schöne steckt darinnen, denn was in meine Seele fuhr, dürft‘…

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Der Nebel

Der Nebel     Ich bin Herr meiner Sinne, auch wenn derjenige, der dieses liest, daran zweifeln möchte. Vielleicht aber wird es niemanden geben, der noch imstande ist zu lesen. Vorgestern war Sonntag. Es war ein schöner Augustmorgen, der Hoffnung auf einen heißen Tag versprach. Die Sonne stand glühend rot über den Wipfeln des Waldes…

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Das Erbe

Das Erbe     Es traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Gerade als mein Leben nicht tiefer sinken konnte, lag der Brief irgendeines schottischen Notariats in meinem Briefkasten. Zuerst dachte ich, dass er nicht an mich adressiert sei, doch dann sah ich in feinsten geschwungenen Lettern meinen Namen auf dem parfümierten Kuvert. Verschlossen…

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Ich will

Ich will   Ich will dich sehen und dich riechen mit dir gehen nicht mehr siechen.   Nicht mehr leiden sondern finden an dir weiden und mich binden.   Mich berauschen und viel geben will dir lauschen mit dir leben…

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Mein Freund

Mein Freund     Ein Freund warst du mir immer in meines Lebens Wirren in brauner Augen Schimmer kann Dankbarkeit nicht irren.   Du bist so grenzenlos loyal und würdest mich nie lassen in Freude und bei Qual niemals wie andere hassen.   Du bist so lange schon konstant und treu zu jeder Stund du…

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Es steht der Mond

Es steht der Mond   Es steht der Mond am Himmel still, Wehmut im Gesicht, als ob er mir was sagen will, stumm mit seinem Licht.   Seit Anbeginn ist er verdammt, zu sehen der Sehnsucht Leid, zu sehen wie manch Herz verbrannt´, in der Einsamkeit.   Nun mein Freund, siehst Du auch mich, jetzt…

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Der Stein

  Der Stein   Ich liebte einmal ein Mädchen das liebte anfangs auch mich dann drehte das Schicksal am Rädchen und ihre Liebe verblich.   Warum drehte das Schicksal nur eines warum drehte es nicht für mich die Antwort ist die eines Steines der in ihr Herz heimlich schlich …

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Jeder braucht Streicheleinheiten

Jeder braucht Streicheleinheiten     Es muss etwa im Jahr 1987 gewesen sein, während meiner dreijährigen Dienstzeit bei den Grenztruppen der DDR. Ich war noch schwungvolle zwanzig Jahre alt und hatte den Drill der Grundausbildung bereits hinter mir. Zusammen mit den anderen Jungunteroffizieren wurde ich entlang der Elbgrenze aufgeteilt und kam in meine Kaserne, die…

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Ich

                                        Ich     Ich selbst weiß nicht, wer ich bin, woher ich komme, wer meine Eltern sind und meine Geschwister. Man fand mich eines Tages nackt am Waldrand, ohne Sprache und ohne Erinnerung an etwas. Doch das ist lange her … Wer mich kennt, der weiß auch von meinem Hang zum Mystischen, Okkulten und…

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Erinnerung an Kyrill

                              Erinnerung an Kyrill     Wer kann sich noch an den 18. und 19. Januar 2007 erinnern? Ich gebe zu, es liegt schon einige Donnerstage zurück, aber es fand ein Ereignis statt, das es nicht allzu häufig gibt. Ich sage nur ein Wort … Kyrill. Jetzt müsste es bei vielen Leuten klingeln. Es war…

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Dein Gedicht

Dein Gedicht   Ich schreib dir dein Gedicht in der Abenddämmerung mit all seinem Gewicht und das Licht darin ist jung.   Ich wünschte es wird heller weil die Tage dunkel sind dass die Erde sich dreht schneller wenn ein Licht das andere findt ´.   Ich schreib dir dein Gedicht weil du darin lesen…

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Fin und der Zauberer

                               Fin und der Zauberer     Es war einmal ein kleiner Junge, der wohnte, mit seinen ganz normalen Eltern, in einem ganz normalen Haus, in einer ganz normalen Stadt, in einem ganz normalen Land, in ei … ach lassen wir das jetzt, sonst fängt die Geschichte ja nie an. In seiner Heimatstadt war alles…

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Salix

Salix   Salix, Du mit langen Armen, so traurig dort am Teich im Garten, es scheint als forderst Du Erbarmen, kannst die Sonne kaum erwarten.   Warum erkannt ich früher nicht, als Bub in Deinen Zweigen, die Natur so wahr und schlicht, sich Deiner Mutter neigen.   So wuchs die Demut mit den Jahren, in…

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Herbstgang

Herbstgang   Ich geh in meinem Wald Eicheln fallen…es ist kalt Winter steht schon vor der Tür doch ich geh allein mit mir.   Und ich ging schon so oft hier und ich ging auch schon mit dir in den kalten Eichenwald durch den so oft Sehnsucht hallt.   Nur die Einsamkeit bleibt treu und…

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Babuschka

Babuschka Ihre Hütte ist schief im fernen Ural und ihre Falten sind tief nach vieler Jahr Zahl.   Tascha wurde sie einst genannt doch lange ist´s her sie hat nie viel gekannt.   Sie melkt ihre Kühe und hütet die Zieg´ sie hat ihre Mühe Igor blieb im Krieg.   In gebirgiger Ferne   die…

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John Flowrew-1

John Flowrew-1   Jeffrey Clearwater und Hank Norman, ihres Zeichens  Deputie , saßen im Büro des Sheriffs und versuchten die letzten vier Stunden bis zum Feierabend totzuschlagen. Der vierte Schreibtisch neben ihren und dem des Sheriffs war seit Tagen blankpoliert und erstrahlte  in jungfräulichem Glanz. Auf ihm befand sich  ein weißes Schild auf dem in…

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John Flowrew- Die Jagd

John Flowrew- Die Jagd   John saß geduckt unter einer schneebedeckten, vom ewigen Wind gebeugten und weit zurückgebliebenen  Kiefer. Er hatte den Kragen seiner gefütterten Wachsjacke bis zu den Ohren hochgeschlagen so dass sein mausgrauer Vollbart in der Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, über den Kragen quoll und ihm fast die Sicht nahm. Er tat es nicht…

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Nur Nebel graut

Nur Nebel graut     Ganz still, ganz leise, des Herbsttags Weise, kein Licht, kein Laut, nur Nebel graut.   Ganz klein, allein, ein Menschelein, im Dunst , im Dunst, in Nebels Brunst.   So kalt, so schwer, so trüb und leer, kein Licht, kein Laut, nur Nebel graut …

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Lebensschlüssel

Lebensschlüssel   Was weiß die Flieg´ von Weltenwehen, auf des Rindes Exkrement, sie kann nur bis zum Rüssel sehen und mag was sie erkennt.   In Genügsamkeit und Stagnation, liegt wohl der Lebensschlüssel, Zufriedenheit ist hoher Lohn, der Mensch hat keinen Rüssel …

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